Neue Nomenklatur: Von NAFLD zu MASLD
The German Society of Gastroenterology (DGVS) has officially transitioned to the term MASLD (Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease) to better reflect the metabolic drivers of liver fat. The DGVS S2k-Leitlinie 2026 emphasizes early screening for liver fibrosis in patients with Type 2 diabetes or metabolic syndrome.
Therapeutische Ansätze
Current recommendations focus on weight reduction of at least 7-10% to achieve histological improvement. German physicians are increasingly using specialized 'Leberfasten' (liver fasting) protocols and DiGAs to support patient compliance and reverse early-stage steatosis before it progresses to cirrhosis.
Fortschritte in der Hepatologie
Die Aktualisierung der DGVS-Leitlinien im Jahr 2026 stellt einen Wendepunkt in der deutschen Leberforschung dar. Durch die neue Definition der MASLD wird die Verbindung zwischen Lebergesundheit und systemischer Stoffwechselstörung verdeutlicht. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Reduzierung der Insulinresistenz, die oft als Hauptursache für die hepatische Lipogenese gilt.
Biochemische Marker der Fibrose
Zur Einschätzung des Fibroserisikos wird häufig der FIB-4 Index verwendet, der auf Alter, AST, ALT und Thrombozytenzahl basiert: $$FIB-4 = \frac{Age \times AST}{Platelets \times \sqrt{ALT}}$$. Ein Wert unter 1.3 gilt als Indikator für ein geringes Risiko für fortgeschrittene Fibrose, was die Notwendigkeit invasiver Biopsien reduziert.
Gesundheitspolitik und Ressourcen
In Deutschland wird die Versorgung durch strukturierte Behandlungsprogramme (DMPs) der Krankenkassen koordiniert. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt Initiativen zur Aufklärung über Fettlebererkrankungen, während die DGVS Fortbildungen für Hausärzte bereitstellt, um die Früherkennung von NASH in der Primärversorgung zu verbessern.